Heute steht eigentlich Fogo ( Insel des Feuers) auf dem Programm.
Dies ist auch eine kapverdische Insel der Gruppe unter dem Wind.
Auf ihr liegt der Pico do Fogo, mit 2.829 m die höchste Erhebung der Kapverdischen Inselgruppe.
Von November 2014 bis zum Februar 2015 wütete er 77 Tage lang mit heftigen Ausbrüchen.
In Sao Filipe könnte man...
Auf der gebuchten 6- stündigen Vulkantour hätte man...
Schon beim Betrachten des Himmels morgens um 7 kommen Zweifel auf. Beim Anblick der Wellen werden es nicht weniger.
Um 8.05 dann die Lautsprecherdurchsage: kein Ausbooten möglich. Die Wellen seien zu hoch und das Unternehmen damit zu gefährlich.
Um 8.05 dann die Lautsprecherdurchsage: kein Ausbooten möglich. Die Wellen seien zu hoch und das Unternehmen damit zu gefährlich.
Alle Versuche des Kapitäns uns einen Ausweichausflug anzubieten schlagen leider fehl.
Die Aida Cara, die ja gestern zusammen mit uns einen Liegeplatz in Mindelo hatte, hat mehr Glück.
Die hatten nämlich einen Platz im Hafen einer anderen Insel reserviert und waren nicht wie wir auf das preiswertere Ankern draußen und das aufwendige Tendern angewiesen.
Ich bin froh, dass ich wenigstens gestern einen kleinen Rundgang auf der Ilha de Sao Vicente unternommen habe. Auf die geplante Vulkantour heute hatte ich mich gefreut.
Das Gebläse auf den Inseln unter dem Wind war aber zu hoch eingestellt.
Es gibt Alternativprogramme.
10.000 Schritte rundherum auf dem Sportdeck, das ist ganz schön anstrengend bei immer stärker werdendem Wind!
Den Schiffsbug kann ich nicht mehr umrunden, ohne Gefahr zu laufen, von Bord zu fliegen. Nur ein paar männliche Schwergewichte schaffen es.

Das Tenderboot ist mittlerweile vom Hafen zurückgekehrt. Heftige Schaukelbewegungen machen das Hochhieven und Festzurren schwer.

Das Panorama bewegt sich derweil gleichmäßig im Dunst auf der Steuerbordseite, bis der Pico deutlich zu sehen ist. Angeblich zeige er sich selten so wolkenfrei wie heute.
Der ganz große Wurf sind die Inseln im Dunst nicht. So habe ich mich dann auch lieber zum Mittagsschlaf in die Kabine begeben, während die Albatros den Pico hinter sich zurücklässt und Kurs auf Senegal und Gambia nimmt.

Noch ein ganzer Seetag steht uns bevor.
Erst gegen 20 Uhr sollen wir im Hafen von Dakar festmachen.
Ein bisschen verwöhnt uns dann die Abendsonne.

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