Aber hier schon...
Es gibt 4 Automaten außerhalb des Gebäudes, und ich sehe keinen Bewachungsdienst.
Das erste Gerät spinnt rum, und ich nehme meine Karte wieder raus.
Bevor ich mein Hirn neu programmiert habe, fummelt mir ein Mann mit 400 Rand (ca 25€) vor der Nase herum und will mich zum 2. Automaten dirigieren. Genau habe ich ihn nicht verstanden, aber er dachte nicht daran zu verschwinden. Er wollte unbedingt, dass ich an "seinem" Apparat Geld abhebe. Unter Hinweis auf meinen "friend" habe ich ihn stehen lassen und werde eben jeden Kleinkram mit der Kreditkarte bezahlen.
Um 16 Uhr treffen wir uns zu einer Pirschfahrt im Kleinbus.
Dann kommt auch schon die Gruppe aus Deutschland an, und wir fahren im Kleinbus in den Addo Elephant Nationalpark, der liegt 75 km entfernt von Port Elizabeth.

Die Landschaft wird hügelig, das Gras ist gelb, die Büsche sind grün.
Es ist fast alles eingezäunt, weil man mittlerweile Wildtiere wie Springböcke und Kudus farmmässig züchtet.
Wir beziehen unsere schlichte Doppelhaushälfte und warten auf die wilden Tiere...

Erst der Wind, dann Donnergrollen und auch noch der Regen.
Das erste Rumpeln im Haus beantworte ich mit fragendem Blick. Beim 2. Durchgang ist der Übeltäter ertappt. Ein Pavian versucht durch das gekippte Fenster in unser Bad einzudringen...

2 Stunden lang entdecken wir Elefantenhaufen am Wegesrand, aber diese Fährte war falsch gelegt...
Vom Mistkäfer, der eine riesige Kugel über die Straße rollt, bis zu Zebras, Warzenschweinen mit Nachwuchs, verschiedenen Antilopenarten, Reihern, Schildkröten, verschiedenen Vogelarten, Büffeln, Schakalen und einem großen Tausendfüßler ist alles dabei. Allerdings ist Vieles nur mit Teleobjektiv gut zu sehen. Vielleicht kann ich bei besserem Internet noch ein paar Fotos nachtragen.

Alle anderen Tiere haben heute, am Sonntag, ihren freien Tag.
Kaum sind wir wieder auf der Terrasse angekommen, tummeln sich direkt vor uns verschiedene Antilopen.

Als Höhepunkt präsentiert sich eine Warzenschweinmama mit ihren 4 Jungen.
Essen gibt es im Restaurant des Parks.
Ich fand es gut, die anderen sahen auch zufrieden aus, allerdings übermüdet, da sie ja sozusagen direkt aus dem Flieger heraus auf Safari gegangen sind.
Morgen darf, wer will, um 5.30 noch einmal los.
Die Geräuschkulisse in der Nacht ist beeindruckend, es zirpt, gurrt und fiept überall.
Beim Sternenhimmel tut es mir leid, dass ich außer dem Großen Wagen kein Sternbild erkenne...
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