Wieder geht es bergauf und bergab, bis wir das entsprechende Parkareal erreichen.

Ein Nilpferd reckt nur kurz sein Gesicht aus dem Wasser und ergreift dann lieber unter Wasser die Flucht.
Wir treffen immer wieder auf Giraffen, die sich mal alleine, mal in Grüppchen fortbewegen.
Am Horizont heben sich die Kapeuphorbien schön gegen den Himmel ab. Da wir aber auf Tier- und nicht auf Baumpirsch sind, kann ich diese fantastischen Bilder nur auf meine innere Festplatte bringen, genauso wie die Bartflechten, die an manchen Stellen haufenweise wie im Märchen von den Bäumen hängen...

Verschiedene Antilopenarten und Gnus laufen eigentlich am zahlreichsten umher. Auch Zebras gibt es viele. Gelegentlich spurten auch Strauße vorbei.

2 Rhinos bewegen sich träge am Wasserloch in einem Tal.

Später entdecken wir noch einmal welche in der Ferne.

An einem der vielen Wasserlöcher hat es sich eine kleine Herde Büffel gemütlich gemacht. Da einige von ihnen als aggressiv gelten, halten wir ausreichend Abstand.

Wir haben so viele Tiere gesehen, dass ich mit ihren Namen schon nicht mehr hinterher komme. Einige in der Gruppe hingegen können jedes Tier und bald jede Pflanzen benennen. Aber das war noch nie meine Stärke und hat mir pausenlos Ärger mit meinem Vater eingebracht...
Das Bild unten zeigt so ein- für mich- namenloses Tier. Ich schätze, es ist auch eins aus der großen Gruppe der Antilopen.

Fast am Ende der Tour treffen wir doch noch auf den König der Tiere.
Einer zeigt sich, der andere versteckt sich im hohen Gras und bleibt für uns unsichtbar.

Die Löwen haben offenbar ihren Lieblingsplatz an einem Wasserloch mit viel Grün rundherum gefunden, ausgerechnet direkt neben dem Elektrozaun.
Meistens ahnt man schon, wenn etwas Besonderes zu erwarten ist, denn davor bleiben natürlich alle Autos mit ihren in 3 Etagen gestaffelt sitzenden 10 Urlaubern stehen.
Die Fahrer sprechen sich aber per Funk miteinander ab, sodass nur selten einmal 2 Autos gleichzeitig am Ort sind.
Der Löwe liegt satt und müde am Wegesrand, dreht ab und zu mal den Kopf oder steht kurz auf, versteckt sich,

um sich nach kurz darauf sich doch wieder vor den Besuchern nieder zu lassen.

Es ist ein schönes, beeindruckendes Tier, das geduldig alle Menschen- und Kameraaugen erträgt.

Auf dem Weg zur Lodge kommt es dann noch zu einer ganz besonderen Begegnung.
Unser Weg ist urplötzlich versperrt.
Ein brauner Koloss nimmt fast die ganze Straßenbreite ein, ein Rhinozeros.
Erst dreht es sich unentschlossen hin und her.

Dann setzt es seine Markierung, indem es in einem riesigen Kothaufen wühlt und setzt seinen Weg fort, geradewegs auf uns zu.

Allen, unser Guide, legt den Rückwärtsgang ein, zählt die Schrittgeschwindigkeit des Tieres und wirkt hoch konzentriert.
So geht das eine kleine Weile, bis wir rückwärts in eine Abzweigung einbiegen können und das Tier, ohne uns eines Blickes zu würdigen, vorbei stapft.
Das war ein ganz besonderes Erlebnis im Kariega Game Reserve.
Nun wird es Zeit, den, an Park zu verlassen, nicht ohne bei tollen Ausblicken noch ein kleines Picknick zu genießen.


Allen kann alle Fotoapparate und sämtliche Handys bedienen.

Auf einer Seite geht die Sonne unter, auf der anderen leuchtet ein kleiner Regenbogen, und über uns fangen die Wolken an, sich zu türmen.


Am Waldrand weit entfernt ziehen langsam ein paar Elefanten vorbei.
Die Fahrt bei so tollen Lichtverhältnissen lässt einen die Rüttelpiste fast vergessen.
Dann fallen die ersten Tropfen. Allen hält an und packt eine Kiste mit riesigen Regenumhängen aus, in die wir ganz schnell hineinschlüpfen, bevor es wir durchnässt sind.

So schnell wie der Regen kommt, ist er auch wieder verschwunden, und wir sitzen schon wieder in der Lodge beim Abendessen.
Heute gibt es ein Buffet draußen und ein Feuerchen zaubert eine schöne Stimmung herbei .

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